Radiale Stoßwellentherapie

Mit Druckimpulsen Verkalkungen und Entzündungen abbauen und Knochwachstum anregen

Der Einsatz von Stoßwellen – bewährt in Orthopädie und Sportmedizin

stosswellen

Die extrakorporale Stoßwellentherapie entstammt der Urologie, wo sie seit mehr als 20 Jahren zur Zertrümmerung von Nieren- und Harnsteinen eingesetzt wird. Seit Anfang der neunziger Jahre erfolgt der Einsatz von Stoßwellen auch im Bereich der Orthopädie und Sportmedizin. Die Stoßwellen sind mechanische Druckimpulse (Druckwellen), die sich in einem Medium – Wasser, Luft oder einem Festkörper – wellenförmig ausbreiten. An der Wellenfront können innerhalb kürzester Zeit sehr hohe Druckwerte erreicht werden, die für den therapeutischen Effekt verantwortlich sind. Die Stoßwellen werden auf elektromagnetischem Wege außerhalb des Körpers erzeugt und an den Körper weitergegeben.

Die biologische Wirkung

Die biologische Wirkung der Stoßwellen führt zur Schmerzlinderung und steigert die Selbstheilungskräfte, in dem sie die Durchblutung und damit den Stoffwechsel in dem behandelten Körperbereich steigern. So zum Beispiel helfen sie Verkalkungen und Entzündungsfaktoren abzutransportieren, schmerzhemmende Stoffe auszuschütten oder das Knochenwachstum bei verzögerter Knochenbruchheilung anzuregen. Darüber hinaus aktivieren die Stoßwellen über Rezeptporen die A-Delta-Nervenfasern. Diese unterdrücken nach der Gate-Control-Therapie die Weiterleitung der Schmerzimpulse.

Das Behandlungskonzept der Stoßwellentherapie

Die Positionierung des Stoßwellenapplikators erfolgt im Dialog mit dem Patienten. 3 Sitzungen werden durchgeführt. Es werden jeweils 2000 Impulse mit einem Druck von 2,0 bis 2,5 bar appliziert. Die Dauer der einzelnen Sitzungen liegt zwischen 3 und 6 Minuten in Abhängigkeit der gewählten Arbeitsfrequenz, die zwischen 6 und 10 Hz liegen sollte. Bei schmerzempfindlichen Patienten kann die Behandlung mit 2 bar Arbeitsdruck und 3 Hz Arbeitsfrequenz begonnen werden. Die Injektion eines Lokalanästhetikums vor der Behandlung ist nicht mehr notwendig, da nach etwa 500 Impulsen eine analgetische Wirkung eintritt. Das Behandlungsintervall sollte zwischen 5 und 10 Tagen liegen.

Die Stoßwellentherapie bietet ein breites Behandlungsspektrum

  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea der Infra- und Supraspinatusssehne)
  • Tennisellbogen (Epicondylitis humeri radialis)
  • Golferellbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)
  • Fersensporn (Plantare kalkaneare Tendoperiostose)
  • Achillessehnenentzündung (Achillodynie)
  • Kniespitzensyndrom (Patellarspitzensyndrom)
  • Schienbeinkantensyndrom (Shin Splints)

Fazit – Die Stoßwellentherapie minimiert Verkalkungen, Entzündungen und regt Knochenwachstum an

Die biologische Wirkung der Stoßwellen führt zur Schmerzlinderung und fördert die Selbstheilungskräfte, indem sie die Durchblutung und damit den Stoffwechsel in dem behandelten Körperbereich steigert. So helfen sie zum Beispiel Verkalkungen und Entzündungsfaktoren abzutransportieren, schmerzhemmende Stoffe auszuschütten oder das Knochenwachstum bei verzögerter Knochenbruchheilung anzuregen.

Darüber hinaus aktivieren die Stoßwellen über Rezeptporen die A-Delta-Nervenfasern. Diese unterdrücken nach der Gate-Control-Therapie die Weiterleitung der Schmerzimpulse.

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